Geschichte

„Windstärke 10“ hat die Nachfolge zweier Cuxhavener Museen angetreten.

Das Wrackmuseum war von 1980 bis zur Schließung 2013 in einer alten Schule im Kurteil Stickenbüttel untergebracht. Den Grundstock des in Trägerschaft der Stadt Cuxhaven befindlichen Museums hatte eine Privatsammlung gebildet. Lange war das Museum mit seinem ungewöhnlichen Thema ein erfolgreicher Anziehungspunkt gewesen. Gebäude und Ausstellung waren aber in die Jahre gekommen, so dass eine grundlegende Erneuerung notwendig wurde.

Das Fischereimuseum war 2003 vom Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven e.V. ins Leben gerufen worden. Standort war die Fischpackhalle VII, die jetzt Teil des Museums „Windstärke 10“ ist. Die Mitglieder des Vereins, die sich zu großen Teilen aus den Zeitzeugen der Großen Hochseefischerei und des Lotsenwesens rekrutierten, betrieben ihr Museum auf ehrenamtlicher Basis, aber durchaus professionell, bis zum Oktober 2011. Dann wurden die Exponate für die Bauphase verpackt.

Eingeflossen in „Windstärke 10“ sind auch Exponate des ehemaligen Stadtmuseums Cuxhaven.

2006 fasste der Rat der Stadt Cuxhaven den Beschluss, das Wrackmuseum an einen neuen Standort im Hafengebiet zu verlegen und mit dem Fischereimuseum zu vereinigen. Die Wahl fiel auf die ehemaligen Fischpackhallen VII und VIII und die zwischen den Hallen gelegene Ohlroggestraße als authentisches Ambiente für das neue Museum.

Die Finanzierung des Projekts wurde ermöglicht durch eine Förderung aus Mitteln der EU (EFRE-Mittel) sowie durch weitere Fördergeber und private Spender. mehr (Link zu Bereich Förderer)

Für den Umbau der historischen Hallen und die Verbindung durch einen neuen Baukörper konnte das renommierte Büro Gatermann + Schossig aus Köln gewonnen werden. Für die Planung der Ausstellung zeichneten Ludwig architekten aus Köngen verantwortlich. Im Dezember 2013 wurde das Museum durch den niedersächsischen Ministerpräsident eröffnet. Einen Tag später, am ersten regulären Öffnungstag, jagte Orkantief "Xaver" mit 10 Windstärken über das Museum hinweg!

Die Finanzierung des Projekts wurde ermöglicht durch eine Förderung aus Mitteln der EU (EFRE-Mittel) sowie durch weitere Fördergeber und private Spender.

Für den Umbau der historischen Hallen und die Verbindung durch einen neuen Baukörper konnte das renommierte Büro Gatermann + Schossig aus Köln gewonnen werden. Für die Planung der Ausstellung zeichneten Ludwig architekten aus Köngen verantwortlich. Im Dezember 2013 wurde das Museum durch den niedersächsischen Ministerpräsident eröffnet. Einen Tag später, am ersten regulären Öffnungstag, jagte Orkantief „Xaver“ mit 10 Windstärken über das Museum hinweg!

Historische Aufnahme der Halle VIII
Historische Aufnahmen der Fischpackhalle VIII